8. August 2026
Home Assistant 2026.8 verlegt die HTTP-Einstellungen in die Oberfläche
Was bisher in der Konfigurationsdatei stand, lässt sich nun grafisch einstellen. Eine Sicherung verhindert dabei, dass man sich versehentlich selbst aussperrt.

Der Webzugriff wandert in die Oberfläche
Die Einstellungen rund um den Webzugriff, bisher Sache der Konfigurationsdatei, bekommen einen eigenen Bereich in der Oberfläche. Dort werden künftig auch die IP-Sperre und die erlaubten Adressen verwaltet. Wer die Werte bisher in der Datei gepflegt hat, bekommt eine Reparaturmeldung mit dem Hinweis auf die Übernahme.

Die Sicherung gegen das eigene Aussperren
Führt eine Änderung dazu, dass man sich selbst aussperren würde, nimmt Home Assistant sie zurück und startet den Dienst neu. Wer schon einmal einen falschen Reverse-Proxy eingetragen und danach vor der eigenen Anmeldemaske gestanden hat, weiß das zu schätzen.
Ebenfalls neu ist ein Format für Entitätsbezeichner, mit dem sich festlegen lässt, wie neue Einträge benannt werden, etwa nach dem Muster Bereich, Gerät, Messwert. Und bei den Geräten hält sich das System künftig zurück: Bisher wurden Einträge anhand der Netzwerkadresse selbsttätig zusammengefasst, jetzt bleiben sie getrennt und werden nur noch als verknüpft angezeigt.
Dazu kommen fünfzehn neue Anbindungen sowie Erweiterungen bei Auslösern und Bedingungen. Vor dem Aktualisieren gehört wie immer eine Sicherung.