7. August 2026
Anrufwarteschlangen in Teams zeichnen künftig automatisch auf
Aufzeichnung und Transkription lassen sich je Warteschlange einschalten. Vor der Aktivierung gehört ein Gespräch mit dem Datenschutz, denn hier entstehen dauerhaft neue personenbezogene Daten.

Für einzelne Anrufwarteschlangen lassen sich Aufzeichnung und wahlweise Transkription einschalten. Danach wird jeder Anruf mitgeschnitten, den ein Mitglied der Warteschlange annimmt. Die Aufnahmen landen in SharePoint und sind über die Anrufhistorie abrufbar. Ob Mitglieder ihre eigenen Aufnahmen sehen dürfen, ist steuerbar. Die Ansage für Anrufer lässt sich als Systemansage, eigene Audiodatei oder Sprachausgabe hinterlegen.
Der Zugriff auf die Aufnahmen über die Anruf-App setzt Teams Premium voraus.
Vor dem Einschalten gehört ein Gespräch mit dem Datenschutz. Kundengespräche, die bisher flüchtig waren, werden dauerhaft gespeichert, unterliegen Aufbewahrung und Auskunftsverfahren und enthalten in aller Regel personenbezogene Daten. Sinnvoll ist, nur die Warteschlangen zu aktivieren, die es wirklich brauchen, die Beschäftigten vorher zu informieren und die Ansage anzupassen.
Ausführlich in der Anleitung Verdächtige Anrufe in Teams melden | Wer bekommt die Meldungen?